Am 8. und 9. Oktober fand dieses Jahr erstmals das JS CraftCamp in München statt. Dieses ist eine sogenannte “Unconference” (Barcamp), was bedeutet, dass es hier keinen, im Vorhinein geplanten Ablauf gibt. Am Morgen des Events wird spontan eine Agenda festgelegt und es ist jedem erlaubt, eine Session oder ähnliches zu halten. Dadurch können dynamisch und flexibel Inhalte kreiert und thematisiert werden.

Als wir hier bei der Scandio von dieser originellen Veranstaltungsidee erfuhren, zögerten wir nicht lange und meldeten uns als Sponsor.

Location - Virtual Identity

Die Vorträge, die bei mir persönlich einen bleibenden Eindruck hinterließen waren “GraphQL” von Robert Hostlowsky und “Elm” von Domen Kožar.

GraphQL ist einfach ausgedrückt eine Querysprache für eine Programmierschnittstelle (API), mit deren Entwicklung Facebook im Jahr 2012 startete. Vorteilhaft an GraphQL ist, dass man immer nur genau das von der API zurückerhält, was man braucht. Man kann also in gewisser Weise die Response im Voraus filtern. Elm ist eine funktionale Sprache, welche in Javascript kompiliert wird und in letzter Zeit sehr an Beliebtheit gewonnen hat. Es ist unter anderem unglaublich schnell (deutlich bessere Benchmark Time als React), weil es seine eigene HTML rendering library und DOM Implementation besitzt. Da auch die Präsentationssoftware Prezi Elm einsetzt, scheint es kein kleiner Hype zu sein, wie man es schon oft in der JS-Community erlebt hat.

Im Zuge der Veranstaltung wurden noch viele weitere interessante Vorträge gehalten und es gab darüber hinaus auch Gelegenheit, um sich in der Mittagspause mit Freunden und bekannten Gesichtern aus der Szene zu unterhalten.

Allgemein war die Veranstaltung ein Riesenerfolg und wird daher nächstes Jahr höchstwahrscheinlich erneut stattfinden.