Wie ist das Arbeiten bei der Scandio eigentlich? Heute möchte ich euch erzählen, wie es ist, remote zu arbeiten und so Arbeit, Studium und Familie vereinen zu können.

Nach fast 8 Monaten Werkstudenten-Dasein stieg ich im März 2015 völlig in die Arbeitswelt ein und bin inzwischen seit über einem Jahr als Fullstack-Developer und Atlassian Consultant bei der Scandio tätig. Dabei gestalten neue Projekte und Aufgaben den Arbeitsalltag immer wieder spannend und herausfordernd.

Zurück auf die Schulbank

Nach dem Medieninformatik Studium stand für mich relativ schnell und eindeutig fest, dass ich zunächst erst einmal Berufserfahrung sammeln möchte bevor ich - sollte das Interesse bestehen - ein Masterstudium anschließe. Und dieser Zeitpunkt kam dann doch schneller als gedacht: Eine langandauernde Fernbeziehung zwischen München und Berlin wurde gegen eine gemeinsame Wohnung eingetauscht und es ging für mich raus aus dem schönen Süddeutschland… und von einem Vollzeit-Job zurück auf die Schulbank: Im Oktober 2016 begann ich den Masterstudiengang “International Media and Computing” an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Das Schöne hierbei ist und war, dass die Scandio mich in allen Belangen unterstützt. Die Wochenstunden wurden entsprechend meines Studiums reduziert, Laptop und Telefon ein- und in Berlin wieder ausgepackt und schon konnte es los gehen.

Dank der flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit von überall aus zu arbeiten, ist es mir nun auch weiterhin möglich, verschiedene Kunden und Projekte zu betreuen und die anstehenden Aufgaben wie gewohnt zu bewältigen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die täglichen Stand-Ups und internen Besprechungen nicht mehr direkt, sondern nun über HipChat oder Telefon stattfinden, was jedoch problemlos klappt.

Wie ist die Remote-Arbeit?

In einer Welt, in der Büros auf dem gesamten Globus verstreut sind und Online-Meetings zum Alltag gehören, fällt es kaum auf, wenn man sich statt von München von Berlin aus in eine Konferenz einklinkt.

Technisch gibt es also keine großen Schwierigkeiten, allerdings liegt der Teufel wie immer im Detail und auch das Studium darf nicht zu kurz kommen (ohne, dass man im Team zum “Außenseiter” wird und abgeschottet vor sich hin arbeitet).

So besteht die eigentliche Herausforderung also darin, die Kommunikation aufrecht zu erhalten: Kurze Absprachen im Büro über die Monitore hinweg werden ersetzt durch vermehrtes Schreiben in HipChat oder kurze Telefonate. Die Stand-Ups, an denen das gesamte Team teilnimmt und sein Wissen austauscht, sind noch essenzieller als vorher und das Pflegen der Mitschriften von Meetings sowie das Verteilen neuer Aufgaben umso wichtiger geworden.

Nur von Zuhause aus arbeiten, geht das denn?

In jedem Fall ist mir der Umstieg von Büro- und gelegentlichen Home-Office-Tagen hin zum permanenten Home Office nicht leicht gefallen. Allerdings ist durch meine flexiblen Arbeitszeiten und die Abstimmung mit den Vorlesungsplänen ein super Arrangement entstanden, das mir auch genügend Zeit für die Familie lässt. So kann ich beispielsweise am Vormittag ohne Probleme an Besprechungen und Telefonaten teilnehmen und sogar Webinare bzw. Schulungen von Zuhause aus halten. Und wenn am Abend noch eine Stunde Arbeit zwischen Familie und Studium passt, gibt es hierfür auch genügend Aufgaben, die sich außerhalb der Bürozeiten erledigen lassen.