Auch für den Monat September stellt die Scandio wieder ein neues Team vor. Für diesen Team Report haben sich unsere Scrum Experten vom C-Team angeboten, um etwas über das Team, ihr großes Projekt und die verschiedenen Methoden und Prozesse dabei zu erzählen. Da sich das Team bei seinen Antworten einig war, wird es in diesem Report die Antworten vom gesamten Team geben.

Stellt bitte euer Team kurz vor (Was macht ihr, wer seid ihr?)

Team: “Wir sind das C-Team und bis auf den Aleksei, der von Berlin aus arbeitet, sind wir alle in München. Unser Team ist etwas spezieller als die anderen Teams, da wir alle nur an einem Projekt arbeiten. Wir arbeiten an einem großen Scrum-Projekt für einen Münchner Hausgerätehersteller, in das über 100 Entwickler involviert sind. In dem mit Hilfe von SAFe, einem agilen Framework, organisierten Projekt wirken wir in mehreren von 14 eng verflochtenen Teams an verschiedenen Standorten mit.

Zusammenfassend kann man sagen: Im Großen und Ganzen sind wir alle Entwickler und programmieren Content Management-Systeme im Smart Home-Umfeld.”

Scrum Team Logo
C-Team Logo

Gibt es einen Spaßvogel im Team? Wenn ja, was macht diese Person aus?

Team: “Es gibt eigentlich niemanden, der da besonders heraussticht, da wir generell gute Laune haben. Am ehesten könnte man noch den Alex nennen, der uns immer wieder durch seine durchwegs positive Stimmung überrascht.” (Alle lachen)

Was ist euer Lieblingsessen im Team? Habt ihr gemeinsame Essens-Rituale?

Team: “Da wir eigentlich ganz selten alle zusammen im Büro sind, gibt es bei uns kein gemeinsames Lieblingsessen. Es gibt ein paar Grüppchen, die sich zusammen etwas zu Essen im PEP (Anm.: Einkaufszentrum um die Ecke) holen. Früher waren wir öfter zusammen bei McDonalds, aber danach lagen wir immer alle im Food Koma. Das wird es nicht mehr geben.”

Wie gut funktioniert die Idee der selbstorganisierten Teams bei euch? Habt ihr bestimmte Vorgehensweisen?

Team: “Bei uns im Team ist das eigentlich weniger wichtig, da wir ja nur an einem Projekt arbeiten. Es gibt also kaum Organisationstätigkeit. Bis auf die Organisation bei Feedback- und Bewerbungsgesprächen spielen die verschiedenen Teamaufgaben bei uns eher eine untergeordnete Rolle.

Ein großer Vorteil ist, dass wir eben nicht viele Projekte managen müssen, dadurch fällt dann auch der Mehraufwand im Bereich der Selbstorganisation weg.”

Wie sieht denn ein Team-Abend bei euch aus?

Team: “Bevor die Corona Krise kam, sind wir für die Arbeit im Projekt regelmäßig nach Warschau gereist, wo wir sehr viele coole Sachen unternehmen konnten. Dort waren wir öfters abends Essen oder haben uns die schönen Seiten von Warschau zeigen lassen. Ansonsten bauen wir oft verschiedene Aktivitäten in unsere Teamabende ein. Beispielsweise haben wir schon einen Escape Room überlebt oder waren beim Lasertag spielen.”


C Team Gruppenfoto
Ein Teil des Teams während einem Meeting

Da ihr alle in einem Projekt arbeitet: Könnt ihr etwas über die Prozesse im Projekt erzählen? Woran arbeitet ihr aktuell?

Team: “Im Moment arbeiten wir an einem neuen Produkt im Smart Home-Bereich. Wir erarbeiten einen Prozess, um das Erstellen, bzw. Entwickeln von Rezepten für das Gerät intuitiver zu gestalten. Allerdings variiert das ständig, je nachdem, welche neuen Features uns beim PI Planning zugeteilt werden. Das hängt auch stark davon ab, welche Skills im Team für den jeweiligen Bereich vorhanden sind. Wir arbeiten also in einem sehr breit gefächerten Themenbereich.

Zum allgemeinen Verständnis sagen wir oft: Durch unsere Entwicklungen kannst du auf deinem Smartphone in Rezepten und Tipps stöbern, die Abläufe deines Smart Home-Gerätes im Auge behalten - und dieses auch (noch) steuern.”

Du hast noch nie etwas von einem "PI Planning" gehört oder weißt nicht wofür "Scrum" oder "SAFe" stehen? Dann hilft dir der ultimate Leitfaden zum PI Planning sicherlich weiter.

Wie kommt ihr bei euch im Team mit der doch oft noch räumlichen Trennung zurecht?

Aleksei (arbeitet als einziger von Berlin aus): “Für mich macht es eigentlich keinen Unterschied, ob ich remote über Chat oder Zoom zugeschaltet, oder ob ich persönlich dabei bin. Wenn ich ein Problem habe, kann ich jederzeit anrufen oder im Chat nachfragen. Ich bin selbst überrascht, dass es eigentlich keine Nachteile für mich hat. Solange die Technik funktioniert, ist das alles kein Problem. Etwas schade ist nur, dass das Freitagsbier mit den Kollegen vor Ort besser schmecken würde.”

Team: “Ansonsten benutzen wir sehr häufig virtuelle Whiteboards, die ja generell in PI Plannings und in jedem Scrum Team genutzt werden. Das funktioniert quasi wie Sticky Notes an der Wand, und jeder aus dem Team hat Zugriff darauf. Dadurch, dass wir viel mit anderen Entwicklern, und generell in einem großen Projekt zusammen arbeiten, gehört das Arbeiten von verschiedenen Standorten aus einfach dazu. Dadurch ist natürlich auch der ganze Atlassian Stack wie Jira, Bitbucket und Confluence essenziell für uns.”

Was ist die witzigste Supportfrage bzw. eine utopische Anforderung eines Kunden an ein Projekt?

Team: “Unser aktueller Kunde hat zwar hohe Ansprüche, utopische Anforderungen gehören da aber nie dazu. Höchstens die Vorstellungen und Ziele bezüglich zeitlicher Deadlines sind teilweise etwas sportlich gesteckt, doch auch da finden wir immer einen guten Weg. Dadurch, dass wir nur einen Kunden haben und immer im Dialog mit diesem stehen, können wir mittlerweile sehr genau einschätzen, was realistisch ist und was nicht.

Es kommt allerdings mal vor, dass wir uns ein Gerät von einem anderen Hersteller organisieren müssen, um damit remote Tests durchführen zu können. Letztendlich geht es dann darum, dem Gegenüber zu erklären, welchen Knopf er wann zu drücken hat. Das ist dann teilweise schon ziemlich seltsam. Für sowas gibt es zwar einen Simulator, aber in Ausnahmefällen braucht man doch das echte Gerät.”

Wie oft findet bei euch ein Meeting statt? Wie läuft das in der Regel ab?

Team: “Wir haben einmal die Woche ein halbstündiges Meeting, in dem wir über das Projekt sprechen und was in der letzten Woche so passiert ist. Das dient vor allem dazu, den Projektverantwortlichen auf den neuesten Stand zu bringen, da er nicht immer dabei sein kann. Wir versuchen aber immer auch das Zwischenmenschliche in unser Meeting einzubeziehen. Das heißt, nicht nur abzuhaken was im Projekt so passiert ist, sondern auch einzufangen, wie es den Leuten dabei geht. Wir haben das auch schon mit einer “Smiley Ampel” versucht, allerdings lässt sich mit einem Smiley schlecht eine ganze Stimmung zusammenfassen.”

Hand aufs Herz: Wo arbeitet ihr lieber, im Büro oder doch im Home Office?

Team: “Wenn Corona nicht wäre, wären wir bestimmt alle öfter im Office. Aber so siegt eben doch oft die Faulheit und man spart sich den teils längeren Arbeitsweg. Eigentlich sind nur David und Felix fast immer Büro. Und da wir sowieso immer remote arbeiten und vernetzt sind, ist es ziemlich egal, ob man zusammen im Büro sitzt oder nicht.”



Vielen Dank für eure Zeit und die spannenden Einblicke in euer Team!


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