Der Scandio Report des Monats September ist da! Der nächste Kandidat ist unser Werkstudent Sven. Er ist jetzt schon seit über 2 Jahren bei der Scandio und ist im M-Team für unsere Produkte im Atlassian Marketplace zuständig.

Erzähl uns doch bitte erst einmal etwas zu deiner Person. Was sind deine Aufgaben bei der Scandio und wie lange arbeitest du schon hier?


Ich bin Sven, 22 Jahre alt und studiere (nicht mehr lange) Informatik an der Hochschule München. Vor ungefähr 2 Jahren habe ich mein Praxissemester bei der Scandio gemacht und bin seitdem als Werkstudent tätig. Nun kümmere ich mich, gemeinsam mit meinem Team, um unsere Apps im Atlassian Marketplace. Dazu gehört aber nicht nur reines Entwickeln, sondern auch jede Menge andere spannende Aufgaben wie Marketing, Design, strategische Entscheidungen im Bezug auf Features und neue Apps und natürlich auch das Teilnehmen an allen möglichen Atlassian Events.

Wie bist du auf Scandio aufmerksam geworden?

Ich war auf der Suche nach einem Platz für mein Praxissemester und ehrlich gesagt schon fast etwas verzweifelt, da die meisten Angebote in diesem Bereich entweder ausschließlich mit Testing zu tun hatten und/oder von Firmen kamen, die in der Automobilindustrie tätig sind. Da ich nicht nur testen, sondern auch wirklich etwas entwickeln wollte und ich auch Autos überhaupt nicht mag, entschloss ich mich im Bekanntenkreis nachzufragen. Tatsächlich wurde mir dann die Scandio über Twitter empfohlen.

Anstatt eine E-Mail zu schreiben, rief ich dann Christian Koch, einen der beiden Co-Founder, einfach mal an und war sofort von seiner positiven Art überrascht. Mein gutes Gefühl wurde dann im Vorstellungsgespräch nochmals bestätigt: Ganz anders als bei meinen bisherigen Gesprächen musste ich kein realitätsfernes Whiteboard-Coding absolvieren und keine überflüssigen Spezifika zu bestimmten Sprachen oder Bibliotheken auswendig wissen. Christian und Christoph ging es viel mehr darum, mich als Person kennenzulernen und herauszufinden, was ich gerne machen möchte. Das ist vermutlich etwas, was jeder andere Scandianer bestätigen kann: Bei kaum einem Vorstellungsgespräch fühlt man sich so wertgeschätzt wie bei der Scandio. Deswegen war dann für mich nach dem Gespräch auch sofort klar, dass ich zur Scandio will.

Gab es für ein Highlight während deiner bisherigen Zeit bei der Scandio, dass dir immer im Gedächtnis bleiben wird?

In meinen zwei Jahren bei der Scandio habe ich bereits so viel Großartiges erlebt, dass es unglaublich schwer ist, ein einziges Highlight auszuwählen. Stattdessen würde ich lieber eine Liste mit Highlights und supercoolen Events (in keiner besonderen Reihenfolge), an denen ich teilnehmen durfte, nennen:

  • Mein Vorstellungsgespräch habe ich ja schon erwähnt ;)

  • Der Launch meiner ersten, eigenen App auf dem Atlassian Marketplace

  • Der darauffolgende Talk zu meiner App bei der Atlassian User Group

  • Alle weiteren Atlassian User Groups

  • Das Scandio Super-Wiesn-Ersatz-Event 2017 (Whiskey-Tasting und Wanderung zur Schliersbergalm)

  • Der Atlassian Summit 2018 in Barcelona

  • Sämtliche Team-Abende, auf denen ich auch den Augsburger Teil der Scandio besser kennenlernen konnte

  • Der Atlassian Summit 2019 in Las Vegas

  • Die Atlassian AppWeek 2019 in Berlin - das bisher für mich anstrengendste Event aber wahrscheinlich auch das Coolste und das Lehrreichste!

  • Die Scandio Monats- und insbesondere die Quartalsmeetings

  • Die Atlassian Open 2019 in Wien

Und da ist noch einiges mehr, aber die Liste ist schon lang genug. Wie man sieht, darf ich (als Werkstudent!) eine Menge spannender Events besuchen und bin deshalb auch schon sehr tief in die Atlassian Welt hineingewachsen. Das ist wirklich etwas Besonderes und dafür bin ich der Scandio sehr dankbar!

Wie kriegst du Studium und Arbeit unter einen Hut?

Es geht auf jeden Fall besser. Die Arbeit macht mir deutlich mehr Spaß, worunter das Studium natürlich ein wenig leidet. Aktuell kämpfe ich zum Beispiel mit meiner Bachelorarbeit, würde aber viel lieber neue Features machen.

Wie wichtig ist dir Musik? (sowohl in der Arbeit als auch Privat)

Musik ist mir sehr wichtig. Ohne meine tägliche Dosis auf dem Arbeitsweg fühle ich mich nicht produktiv. In meiner Freizeit produziere ich auch manchmal selbst elektronische Musik, aber die Menge an Zeit, die das benötigt, ist es mir nur selten wert. In der Arbeit setze ich die Kopfhörer dann aber nicht so oft auf, da mich das aufgrund meiner Vorliebe für schnellere und härtere Genres dann doch eher ablenkt.

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

Für’s Erste natürlich das Verantwortungsgefühl. Für uns fühlt es sich wirklich so an, als sind das unsere Apps an denen wir da arbeiten. Wir entscheiden als Team eigenständig welche Features wir wann machen wollen und wie wir dabei vorgehen. Das macht es unglaublich belohnend, wenn man dann mit Kunden redet, die unsere Apps nutzen und sie super finden.

Und dann muss ich auch sagen, dass ich das Atlassian Ecosystem generell sehr angenehm finde. Man spürt dort kaum Konkurrenz - Im Gegenteil - Marketplace Händler und Partner helfen sich gegenseitig sehr viel und teilen offen ihr Wissen untereinander. Unsere “Konkurrenten” fühlen sich für mich eigentlich viel mehr wie Kollegen an und umso schöner sind dann auch die ganzen Atlassian Events, wo man diese dann in Person trifft.

Nobody is perfect. Sicherlich ist dir auch schon ein Fehler unterlaufen. Welcher?

Natürlich habe ich schon den ein oder anderen Bug produziert oder Support Antworten verpatzt, aber an einen größeren Fehler kann ich mich glücklicherweise nicht erinnern. Der einzige “Fehler”, über den ich mich ein bisschen ärgere, ist, dass ich mich damals nicht getraut habe, zur AppWeek in Amsterdam zu gehen. Dort wurde von Atlassian das Thema “Data Center Readiness” für Apps behandelt und das hätte uns zu dem Zeitpunkt eine Menge gebracht.

Du darfst drei Wochen einen anderen Job bei Scandio übernehmen. Welcher wäre das?

Ich denke das ist etwas, was man aus meinen vorherigen Antworten schon herauslesen kann: Ich finde mein Team und meine Aufgaben einfach so toll, dass ich schlichtweg nichts anderes machen wollen würde. Auch nicht für drei Wochen.