Wir möchten nicht nur über unsere ShipIt Days 2019 im Allgemeinen berichten, sondern auch die einzelnen Team-Projekte vorstellen. Die Nummer eins, und somit gewonnen hat das Projekt ScApp (Ben, Ansgar, Martin, Stefan, Tobias und Michael).

Die ScApp (kurz für Scandio App) soll das Leben der Scandianer vereinfachen, denn die ScApp löst nicht nur ein Problem, sondern gleich vier auf einen Schlag:

Wenn man in der Scandio krank, beim Kunden oder einfach nur etwas später ins Büro kommt, gibt es dafür eine eigens von uns entwickelte Slack Integration namens Estado (das Siegerprojekt der vorletzten ShipIt-Days). Estado sendet daraufhin den aktuellen Stand an ein Confluence-Makro, sodass jeder einen schnellen Überblick darüber hat, wer wo ist. Über die ScApp können wir die Befehle nun intuitiver eingeben, ohne dafür extra den Chat zu öffnen.

Aber auch zum Ausführen anderer Aktionen - wie zum Beispiel der Reservierung eines Konferenzraums oder der Verwaltung der eigenen Urlaubstage - musste man bisher immer den Umweg über die entsprechenden Confluence-Seiten gehen. In der ScApp ist beides nun einfach im enstprechenden Tab möglich.

Zudem findet sich hier eine Übersicht aller Resturlaubstage und Überstunden. Das herauszufinden war davor umständlich und ging nicht automatisch.

Vor allem aber vereinfacht die ScApp das Lesen der Team-Blogposts, welche deutlich userfreundlicher zugänglich sind als in der mobilen Confluence-App.

Deswegen hatten wir uns für unser ShipIt Projekt überlegt, dass es mittlerweile an der Zeit ist alles in einem angenehmen Nutzererlebnis, in Form einer App umzusetzen. Da wir nur 24 Stunden Zeit hatten, um ein fertiges Produkt vorzuzeigen, haben wir uns dafür entschieden, react-native zu benutzen. Dadurch ist es möglich mithilfe von Javascript eine App für Android und IOS gleichzeitig zu entwickeln.

Die eigentliche Komplexität war durch die verschiedenen (insgesamt drei) Programmierschnittstellen gegeben, wodurch ein Proxy-Server von Nöten war, um mit der internen Zeiterfassung zu kommunizieren. Insgesamt haben wir den gesamten Aufwand anfangs deutlich unterschätzt und haben bis 3:00 Uhr morgens noch hart daran gearbeitet die App fertig zu bekommen. Am zweiten Tag ging es nur noch darum, Bugs zu fixen und eine gute Präsentation zu entwerfen (damit die Bugs nicht so sehr auffallen).

Am Ende hat sich die Nachtschicht gelohnt und wir haben zwar nur knapp, aber definitiv verdient gewonnen.