Das Marketing Team hat sich für das neue Jahrzehnt auch etwas Neues für den Scandio Report überlegt. Statt einzelne Mitarbeiter der Scandio zu interviewen, schnappen wir uns ab jetzt immer ganze Teams, um ihnen ein paar Fragen zu ihrer Arbeitsweise, ihrem Aufgabenbereich und zu ihren lustigen Erfahrungen zu stellen. Als erstes ist unser Atlassian Consulting Team in München an der Reihe.

Flo, Natascha und Hannes (v. l. n. r.)

Stellt bitte euer Team kurz vor (Was macht ihr, wer seid ihr?)

  • Hannes: Als Senior Atlassian Consultant sind meine Aufgaben im A-Team vorallem Requirements Engineering, d.h. ich gehe zum Kunden und höre mir ihre Probleme an und versuche ihnen eine Lösung anzubieten. Meistens kommen die Kunden schon mit dem Wunsch ein Atlassian Tool zu installieren. Wir, im A-Team, behandeln eigentlich hauptsächlich Confluence und Jira. Ich bin im Team vorallem für die Kunden Wirecard und Siemens (BSH) zuständig. Momentan steht ein großes Standardisierung-Projekt an. Dabei wird versucht ein altes Jira durch Prozessoptimierung und Automatisierung aufzupäppeln, um unter anderem administrative Tätigkeiten zu reduzieren.

  • Flo: Ich bin der Florian und habe eigentlich sehr ähnliche Aufgaben wie der Hannes. Ich arbeite nur ein wenig mehr im operativen Bereich. An sich gibt es bei uns zwei Arten von Kunden. Die einen haben Atlassian schon im Einsatz und wollen eine Verbesserung bzw. Automatisierung erreichen. Die anderen haben bis jetzt nur von Atlassian gehört und wollen es frisch einführen. Dabei migrieren wir alles von ihren alten Instanzen und führen Workshops durch, wie Confluence und Jira am Besten genutzt werden kann. Ich bin meistens für die Kunden WWK und BSH zuständig. Bei Supply On helfe ich im Hintergrund mit Scripten und Konfigurationen. Ich würde sagen, dass ich 30% meiner Zeit mit Kundenberatung oder beim Kunden verbringe und die restlichen 70% mit operativen Tätigkeiten wie dem Vorbereiten oder Konfigurieren.

  • Natascha: Ich arbeite Teilzeit, daher habe ich etwas weniger Projektverantwortung. Wenn ich Projektverantwortung habe, dann eher für Cloudkunden. Ich unterstütze meine Teammitglieder in größeren Projekten bei der Umsetzung von Automatisierungen und Konfigurationen z.B. bei Marc O’Polo, der BSH oder SupplyOn - ansonsten kümmere ich mich auch viel um den allgemeinen Support.. Zudem machen wir Anwenderschulungen, bei denen wir die Tools genau erklären. Sehr abwechslungsreiches Aufgabenfeld. Wir arbeiten mit vielen anderen Scandio Teams zusammen. Das bedeutet: Gute Kontakte in allen Teams und gegenseitige Hilfe.

Habt ihr einen Clown im Team?

Alle Finger zeigen auf Hannes

Was ist euer Lieblingsessen im Team?

  • Natascha: Das A-Team geht am Dönerstag immer geschlossen zum Döner essen!

Wie gut funktioniert die Idee der selbstorganisierten Teams bei euch?

  • Flo: Man braucht definitiv eine gewisse Eingewöhnungszeit. Wir haben schon gemerkt, dass wir bei der Einführung der selbstorganisierten Teams öfter mal Rücksprache mit Christian (einer der beiden Scandio Gründer) halten mussten, weil wir uns schwer getan haben, eine gemeinsame Lösung zu finden. Aber das ist schon länger nicht mehr vorgekommen.

  • Hannes: Ein konkreter Fall: Die Einarbeitung von einem Mitarbeiter hat nicht ganz so funktioniert und von der Geschäftsführung kam dann die Aufforderung mit ihm zu sprechen. Wir haben das dann alles mit einem eindringlichen Meeting regeln können und seitdem gab es auch keine Probleme mehr. Man muss sich einfach noch besser organisieren.

Erzählt doch mal eine Anekdote von einem eurer lustigen Teamabende?

  • Natascha: Was an einem Teamabend passiert, bleibt auch dort. :D

  • Hannes: Im Sommer essen wir gerne gemeinsam draußen oder gehen Volleyball spielen nach der Arbeit. Wir waren auch schon Kart fahren und im Escape Room und das hat sehr viel Spaß gemacht!

  • Flo: An den Weihnachtsfeiern geht’s auf jeden Fall immer ganz gut zur Sache. Dazu werden wir aber keine Geschichte erzählen, das muss jeder selbst erleben.

Was sind eure Vorzeigeprojekte?

  • Hannes: Unsere Projekte und Kunden sind alle gleich wichtig!

  • Flo: Bei anderen Kunden gibt man aber immer gerne mit der BMW an. Mit Marc O’Polo haben wir auch den größten Cloudkunden in Deutschland!

  • Natascha: Mit jedem Kunden lernt man auch was dazu und jedes Projekt ist einzigartig.

Mit welchen Programmiersprachen arbeitet ihr am meisten?

  • Natascha: Groovy, Shell Scripting und Python benutzen wir sehr viel.

Was ist die witzigste Supportfrage bzw. utopische Anforderung eines Kunden an ein Projekt / Produkt?

  • Flo: Da kommt jeden Monat einiges zusammen!

  • Natascha: Ein Kunde hat immer wieder ein Ticket angelegt, um ein kostenloses Add-on einzuführen, das aber nur für die Cloud funktioniert. (Anmerkung der Redaktion: Der Kunde betreibt seine Atlassian Tools auf Server)

  • Hannes: Wir haben auch gemerkt, dass “Repository” ein ziemlich schwieriges Wort ist und es da des Öfteren zu witzigen Typos kommt.

Mit welchen Tools arbeitet ihr am meisten?

  • Natascha: Wir benutzen Visual Studio, Excel und natürlich die Atlassian Produkte.

In welchem Zeitraum finden bei euch Meetings statt?

  • Hannes: Wir versuchen uns eigentlich jeden Tag für 15 Minuten zu sprechen.

  • Flo: Wenn jemand mal beim Kunden ist und nur zwei von uns im Büro sind, lassen wir es auch mal sein. Aber wir haben einmal die Woche ein Planning-Meeting, bei dem wir uns auf die einzelnen Projekte aufteilen. Dort kann man auch Urlaube und allgemeine Kapazitäten besprechen.

Vielen Dank für eure Zeit!